Die Kulturlandschaft Wachau

A6.8

Blickachsen

Dauer
2 Unterrichtseinheiten
 
Thema
Die Wachau ist von keinem Punkt aus gänzlich zu überblicken, das Tal ist zu eng und zu gekrümmt. Aber an erhöhten Punkten, besonders in den äußeren Bögen der Flusskrümmungen, stehen Bauwerke von besonderer Bedeutung, die Blickachsen herstellen (Stift Melk, Kloster Schönbühel, Ruine Aggstein, Ruine Dürnstein, Stift Göttweig und andere). Es sind Ausblicke, die einen Gesamteindruck von der Wachau und ihrer Schönheit vermitteln. Diese Blickachsen waren ein wichtiges Kriterium bei der Einreichung für die Aufnahme in die Welterbeliste.
 
Ablauf
Die SchülerInnen gehen durch ihren Wohnort und untersuchen diesen nach Blickachsen. Welche wichtigen Gebäude prägen den Gesamteindruck? Wo gibt es optische Achsen? Die SchülerInnen sollen versuchen, die Blickachsen zu zeichnen, und dabei zwei Versionen anlegen: 1. die tatsächliche Blickachse, 2. eine gestörte Blickachse (z.B. durch ein zusätzlich eingefügtes Hochhaus, eine Fabrik o.ä.). → Beachte: Auch eine vollständige Bewaldung kann eine Blickachse zerstören. Die Ergebnisse werden in der nächsten Unterrichtseinheit in der Klasse gesammelt. Als Diskussionsstoff könnten in der Stunde selbst z.B. Postkarten der Wachau in Hinblick auf ihre Blickachsen untersucht werden (siehe A6.9 Arbeitsblatt Bildanalyse).
 
Ziele und Kompetenzen
→ Gestaltungskompetenz
→ Räumliches Denken