Die Kulturlandschaft Wachau

Einleitung

Die Wachau – Land am Strome

Den Beginn der Wachau markiert das Stift Melk: „Ob prächtig, bedeutend, bekannt oder kunstvoll, jede Eigenschaft trifft ausschließlich im Superlativ zu. Für Melk müsste sich das Wort Barock steigern lassen …“ merkt ein Reiseführer an (Die Wachau, Hannes Gans, 2006).

36 Kilometer stromabwärts, am Ende der Wachau, liegt die Doppelstadt Krems-Stein, mittelalterliches Handelszentrum, als jüngste Universitätsstadt Österreichs eine Bildungs- und Kulturstadt, die laut Reiseführer „nach Kunst schmeckt“.

Dazwischen mit Wein bepflanzte, steinerne Terrassen mit südländischem Flair, steile Felswände mit gewaltigen Burgruinen und ein Strom in Bewegung: Neben den Donauauen östlich von Wien ist dies der einzige nicht durch ein Kraftwerk verbaute Abschnitt der Donau in Österreich.

Die Wachau ist, gerade in der Verbindung von spektakulärer Naturkulisse und einer über Jahrtausende gestalteten Kulturlandschaft, nahezu ein Idealbild für das „Land am Strome“.