Schloss und Gärten von Schönbrunn

Einleitung

Ein Schloss für große Ereignisse

Sie alle waren da: Maria Theresia, Napoleon, Franz Joseph und Sisi, Mozart und Salieri, Chruschtschow und Kennedy, zuletzt Bill Clinton und Sharon Stone. Einst imperiale Sommerresidenz des habsburgischen Herrscherhauses, heute die beliebteste Sehenswürdigkeit Österreichs mit jährlich etwa zwei Millionen Besucherinnen und Besuchern im Schloss und 6,5 Millionen im Park. Schönbrunn war über Jahrhunderte ein Ort bedeutender Ereignisse.
 
  • Der sechs jährige Wolfgang Amadeus Mozart spielte 1762 hier vor Maria Theresia und legte den Grundstein für seine außergewöhnliche Karriere. 1785 findet in der Orangerie der legendäre musikalische Wettstreit zwischen ihm und Antonio Salieri statt.
  • Mit der Unterzeichnung des Friedens von Schönbrunn durch Napoleon I. und Franz I. endet 1809 der Krieg zwischen Österreich und Frankreich. Österreich muss große territoriale Einbußen akzeptieren.
  • Das Ende der Monarchie wird 1918 mit der Unterzeichnung der Verzichtserklärung auf die Regierungsgeschäfte durch Kaiser Karl besiegelt. Die Erste Republik wird am 12. November ausgerufen.
  • Am Höhepunkt des Kalten Krieges dinieren 1961 John F. Kennedy, Präsident der Vereinigten Staaten, und Nikita Chruschtschow, Präsident der Sowjetunion, mit 600 Gästen in der eleganten Kulisse.
2004 fand in Schönbrunn ein „Konzert unter Europa“ unter freiem Himmel statt – anlässlich der Erweiterung der europäischen Union. Bobby Mc Ferrin dirigierte, mehr als 90.000 Besucher kamen. Seither findet jedes Jahr im Frühsommer ein solches Konzert statt, seit 2008 unter der Bezeichnung „Sommernachtskonzert".
Mozart am Flügel
Mozart am Flügel