Stadt Graz – Historisches Zentrum und Schloss Eggenberg

A5.11

Der Gang der Planeten

Dauer
2 Unterrichtseinheiten

Thema
Einer der bedeutendsten Gelehrten der Wissenschaftsgeschichte ist Johannes Kepler. Er erhielt als junger Forscher in Graz einen Lehrauftrag für Mathematik und Astronomie, obwohl er eigentlich Theologe werden wollte.
Kepler stützte sich auf das Weltbild von Kopernikus: Nicht die Erde, sondern die Sonne steht im Mittelpunkt. Die von ihm entwickelten Keplerschen Gesetze beschreiben die Planetenbahnen als Ellipsen, in deren Brennpunkt die Sonne steht.
Als „Landschaftsmathematikus“ war Kepler in seiner Grazer Zeit auch für das Eich- und Messwesen, Kartografie und die Erstellung des jährlichen Kalenders zuständig, der auch Voraussagen über zu erwartende Ereignisse und Katastrophen beinhalten sollte.

Ablauf
Die SchülerInnen recherchieren in Partnerarbeit auf Internetarbeitsplätzen:

  • Was sind die drei Keplerschen Gesetze?
  • Was ist ein Keplersches Fernrohr?
  • Wie war Keplers Einstellung zu Astrologie? Wie werden Astrologie und Astronomie heute getrennt? Was haltet ihr selbst von Astrologie?
  • Was vermerkte Kepler in seinen astrologischen Jahreskalendern?

Anschließend werden die Ergebnisse besprochen bzw. von den Kleingruppen präsentiert.

Ziele und Kompetenzen
→ Informationskompetenz, Selbstkompetenz
→ Kennenlernen naturwissenschaftlicher Grundlagen

Weitere Informationen